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Ausdrucksmalen (A.Stern)
Ausdrucksmalen (A.Stern)
Wenn ein Mensch, gleich welchen Alters, welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welcher Bildung ...
... sich mit anderen in einem Raum befindet, jeder für sich und doch gemeinsam, ...
... und dieser Raum ist besonders: nichts lenkt darin ab, nichts behindert, nichts beengt, denn dieser Raum ist uns ganz vertraut ...
... dann beginnt der Mensch darin zu spielen. Selbstvergessen inmitten all der anderen großen und kleinen Menschen, die das auch tun. Er greift zum Pinsel, taucht ihn in Farbe. Wählt, was ihm gefällt ...
... und findet wie von selbst, was er braucht, was sein ureigenstes Bedürfnis ist. Immer klarer kommt es zum Vorschein, entsprechend jeder Persönlichkeit.
Es kann Aufmerksamkeit sein oder Spiel oder Entspannung oder Genuß oder Wertschätzung oder viel, viel Raum.
All das wird jedem hier gewährt und jeder findet das, was er braucht ganz selbstverständlich. Niemals fällt Kritik, Bewertung, ein Kommentar oder ein Lob. Nichts, was von dem Eigenen ablenkt.
So übt sich ein sicheres Gefühl und Wissen über das Eigene.
Alles hier hat seine Ordnung. Keine moralische, sondern eine für die Gemeinschaft all dieser Persönlichkeiten erforderliche.
Ganz frei und doch geschützt, beginnen sich auf Papier Farben und Formen auszubreiten, die aus dem tiefsten Grund unseres Selbst entspringen - dem Ursprung unserer Kreativität.
Nicht das Bild ist mehr wichtig, sondern das Tun, das Üben jenes Spiels: das Äußern der eigenen Bedürfnisse.
Das ist ein wesentliches, ein notwendiges Erleben, um als freier Mensch zu leben.
Links zu Ausbildungsinstitutionen:
Offizielle Website Ausdrucksmaln nach Arno Stern
Verbände:
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Online - Texte:
X
Literatur:

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